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Muskeln

Gelenkschonendes Muskeltraining: So gehen Sie’s richtig an

Lesezeit ca. 5 Min

Sie möchten Ihren Bewegungsapparat nachhaltig stärken? Dann ist gelenkschonendes Muskeltraining genau das Richtige für Sie. Wie Sie’s am besten angehen, lesen Sie hier.

Unsere Muskulatur übernimmt verschiedene Aufgaben in unserem Körper – die wohl wichtigste: Sie ermöglicht Bewegung durch ein komplexes Zusammenspiel von Bändern, Sehnen, Knochen und Gelenken. Für Letztere spielen unsere Muskeln eine entscheidende Rolle: Eine gut trainierte Muskulatur stabilisiert und entlastet die Gelenke.

Laut Studien hilft gesundheitsorientiertes Krafttraining Beschwerden in den Gelenken zu lindern. Doch soweit müssen Sie es ja erst gar nicht kommen lassen. Wer rechtzeitig mit kräftigendem Muskeltraining beginnt, kann seinen Bewegungsapparat nachhaltig stärken und seinen Gelenken langfristig etwas Gutes tun.

5 Tipps für gelenkschonendes Muskeltraining

Noch immer kursiert das Gerücht Muskeltraining sei wenig förderlich für die Gelenkgesundheit. Doch das Gegenteil ist der Fall, wenn Sie auf Folgendes achten:

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Langsam anfangen

Gerade als Neueinsteiger möchte man am liebsten direkt 100 Prozent geben. Doch Ihr Körper braucht etwas Zeit, sich an die neuen Belastungen und Reize zu gewöhnen. Deshalb: Beginnen Sie zunächst mit leichten Gewichten – und bevor es ans Krafttraining geht Aufwärmen nicht vergessen.

feedback

Perfektionismus - ausdrücklich erwünscht

Um Verletzungen zu vermeiden, hat die richtige Übungsausführung oberste Priorität. Ein Fitnesstrainer oder eine Fitnesstrainerin ist dafür Ihr Ansprechpartner Nummer 1: Am besten lassen Sie sich gerade zu Beginn alles ausführlich erklären und zeigen. Und auch wenn Sie schon etwas Erfahrung mitbringen, kann es sinnvoll sein einen „Profi“ über die Ausführung schauen zu lassen. Die Spiegel im Fitnessstudio spielen hierbei übrigens eine ganz besondere Rolle: Sie helfen Ihnen Ihre Haltung und die Übungsausführung selbst zu prüfen und zu korrigieren.

Rücken

Gerätetraining vs. Freihanteltraining

Gerade zu Beginn können Sie vom Gerätetraining profitieren: Die geführte Bewegung hilft Ihnen ein „Gefühl“ für Muskulatur und Übungsabläufe zu bekommen. Danach kann der Umstieg zu freiem Training sinnvoll sein, denn: Hanteln und Co. erlauben Ihnen wesentlich natürlichere Bewegungsabläufe. Das verbessert Koordination, Beweglichkeit und das Zusammenspiel der Muskulatur – und kommt vor allem Ihren Gelenken zugute. Besonders wichtig dabei: Konzentration und die richtige Technik.

Pause

Sich eine Pause gönnen

Muskeln wachsen in der Regenerationsphase – gönnen Sie Ihrem Körper deshalb zwischen den Trainingstagen eine Pause. Auch Gelenke, Bänder und Sehnen müssen sich von der Beanspruchung erholen. Je nach Intensität des Workouts und dem eigenen Trainingszustand kann eine Pause von 1 bis 3 Tagen sinnvoll sein. Und wer ruht wird belohnt: Ausreichend regeneriert können Sie bei Ihrer nächsten Trainingseinheit wieder volle Leistung bringen. Sie möchten an diesen Tagen nicht ganz auf Bewegung verzichten? Wie wär’s mit einem gemütlichen Spaziergang oder ein paar Dehnübungen?

Gezielte Übungen für Knie, Sprunggelenk und Co.

Neben Krafttraining mit Gewichten, können Sie auch mit diesen drei kleinen Übungen für zuhause oder unterwegs Ihre Muskulatur stärken und Ihre Gelenke stabilisieren:

Nie wieder umknicken - mit stabilen Sprunggelenken

Ob beim Spaziergang, beim Weg zur Arbeit oder beim Ausflug mit den Liebsten – einmal nicht aufgepasst und schon hat man sich den Fuß umgeknickt. Um dies zu verhindern, ist es wichtig die Muskulatur rund um Ihre Sprunggelenke zu stabilisieren.

Und so geht‘s:

  • Stellen Sie Ihre Füße hüftbreit auf den Boden. Die Knie sind gestreckt, der Oberkörper ist gerade. Die Hände können Sie über den Kopf strecken oder hinter den Rücken halten. Schauen Sie nach vorne.

  • Gehen Sie nun langsam auf die Zehenspitzen. Die Knie bleiben gestreckt. Wenn Sie am höchsten Punkt angekommen sind, halten Sie die Position für eine Weile.

  • Dann senken Sie die Fersen langsam und kontrolliert wieder ab.

  • Wiederholen Sie die Übung zehnmal für drei Durchgänge.

Person steht auf Zehenspitzen und trainiert die Stabilität der Sprunggelenke

Sprunggelenke stabilisieren: Übung für mehr Halt.

Knie stärken – dann läuft’s wie geschmiert:

Mit dieser Übung können Sie Ihr Kniegelenk aktiv stärken: Sie begünstigt die Knorpelernährung, schmiert die Gelenke und kann sogar bei akuten Beschwerden helfen.

Los geht’s:

  • Setzen Sie sich auf einen Tisch oder Hocker, der so hoch ist, dass Ihre Beine in der Luft hängen.

  • Lassen Sie nun im Sitzen beide Unterschenkel sanft pendeln – entweder gleichzeitig oder einen nach dem anderen.

  • Um den Effekt zu verstärken, können Sie ein Gewicht am Sprunggelenk befestigen.

  • Dauer: etwa eine bis zwei Minuten.

Rücken schonen – mit starker Körpermitte:

Wer Rückenbeschwerden vorbeugen will, braucht vor allem eines: Eine starke Körpermitte. Diese Übung trainiert Ihre Rumpfmuskulatur und stabilisiert die Wirbelsäule.

So geht´s:

  • Kommen Sie im Vierfüßlerstand auf eine Matte – die Hände sind unter Ihren Schultern platziert, die Knie unter der Hüfte. Ihren Kopf halten Sie in Verlängerung zur Halswirbelsäule mit Blick zur Matte.

  • Ihr Rücken ist gerade und Ihr Bauch auf Spannung.

  • Nun heben Sie diagonal einen Arm und ein Bein in die Luft, sodass Ihr Körper eine Linie bildet. Achten Sie darauf, dass beide Hüftknochen parallel zur Matte zeigen.

  • Die Position für 5 – 10 Sekunden halten und langsam absetzen.

  • Wiederholen Sie die Übung 10-mal pro Seite für drei Durchgänge.

Einfach mal „abhängen“: gelenkschonendes Muskeltraining mit Schlingen

Auch beim sogenannten Schlingentraining können Sie Ihre Muskulatur stärken – und das besonders gelenkschonend, denn: Sie arbeiten dabei „nur“ mit Ihrem eigenen Körpergewicht gegen die Schwerkraft. Der Schlingentrainer besteht aus Gurten mit Griffen und Fußschlaufen, in die Sie Hände oder Füße einhängen. Die dadurch entstehende Instabilität, fordert Ihren ganzen Körper – allen voran die Rumpfmuskulatur. Viele Fitnessstudios bieten für dieses funktionelle Ganzkörper-Workout auch spezielle Kurse an – und in der Gruppe macht es doch gleich noch mal mehr Spaß.

Gelenkschonendes Muskeltraining - FAQs: Die wichtigsten Fragen im Überblick

Was ist gelenkschonendes Muskeltraining?

Gelenkschonendes Muskeltraining bezeichnet Übungen, die die Muskulatur stärken, ohne die Gelenke übermäßig zu belasten. Dabei werden Bewegungen kontrolliert ausgeführt und häufig mit moderaten Gewichten oder dem eigenen Körpergewicht trainiert. Ziel ist es, die Muskulatur aufzubauen und gleichzeitig die Stabilität der Gelenke zu verbessern.

Warum ist Muskeltraining wichtig für die Gelenke?

Eine gut trainierte Muskulatur stabilisiert und entlastet die Gelenke im Alltag. Muskeln wirken wie ein Schutzsystem, das Druck und Belastung besser verteilt. Dadurch können Gelenke langfristig geschont und Beschwerden reduziert werden.

Kann Krafttraining bei Gelenkbeschwerden helfen?

Gezieltes Krafttraining kann dazu beitragen, die Muskulatur rund um ein Gelenk zu stärken. Dadurch wird das Gelenk stabilisiert und Bewegungen können kontrollierter ausgeführt werden. Viele Menschen berichten, dass sich leichte Gelenkbeschwerden durch regelmäßiges Training verbessern können.

Wie beginne ich mit gelenkschonendem Muskeltraining?

Gerade Einsteiger sollten langsam starten und zunächst mit leichten Gewichten trainieren. Wichtig ist es, dem Körper Zeit zu geben, sich an neue Bewegungen und Belastungen zu gewöhnen. Ein gründliches Aufwärmen vor dem Training hilft zusätzlich, Muskeln und Gelenke vorzubereiten.

Welche Übungen sind besonders gelenkschonend?

Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder geführte Bewegungen an Trainingsgeräten gelten oft als besonders gelenkschonend. Auch Übungen zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur oder der Beinmuskeln können sinnvoll sein. Entscheidend ist eine saubere Technik und eine kontrollierte Bewegungsausführung.

Ist Gerätetraining oder Freihanteltraining besser für die Gelenke?

Gerätetraining kann besonders für Anfänger hilfreich sein, da Bewegungen geführt werden und die Technik leichter zu erlernen ist. Freihanteltraining ermöglicht dagegen natürlichere Bewegungsabläufe und trainiert zusätzlich Koordination und Stabilität. Beide Trainingsformen können gelenkschonend sein, wenn sie korrekt ausgeführt werden.

Wie wichtig sind Pausen beim Muskeltraining?

Pausen sind ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Trainingsplans. In der Regenerationsphase  können sich Muskeln, Sehnen und Gelenke von der Belastung erholen. Je nach Intensität des Trainings sind Pausen von ein bis drei Tagen zwischen den Einheiten sinnvoll.

Welche Muskeln sollte man für stabile Gelenke trainieren?

Vor allem die Muskulatur rund um Knie, Sprunggelenke und Rücken spielt eine wichtige Rolle für stabile Bewegungsabläufe. Eine starke Rumpfmuskulatur unterstützt zudem die Wirbelsäule und verbessert die Körperhaltung. Durch gezieltes Training können diese Muskelgruppen gestärkt werden.

Kann Schlingentraining die Gelenke schonen?

Beim Schlingentraining arbeiten Sie hauptsächlich mit Ihrem eigenen Körpergewicht. Die instabile Aufhängung fordert viele Muskelgruppen gleichzeitig und trainiert besonders die Rumpfmuskulatur. Dadurch kann die Stabilität der Gelenke verbessert werden, ohne sie stark zu belasten.

Wie oft sollte man gelenkschonendes Muskeltraining durchführen?

Für viele Menschen sind zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche ein guter Start. Wichtig ist, dass zwischen den Trainingstagen ausreichend Zeit zur Erholung bleibt. Regelmäßigkeit ist entscheidend, um Muskeln aufzubauen und die Gelenke langfristig zu unterstützen.

Kann Muskeltraining helfen, das Risiko für Gelenkverletzungen zu reduzieren?

Starke Muskeln stabilisieren die Gelenke und unterstützen kontrollierte Bewegungen. Dadurch können Fehlbelastungen reduziert werden, die häufig zu Verletzungen führen. Ein regelmäßiges Training kann deshalb einen wichtigen Beitrag zur Verletzungsprävention leisten.

Welche Rolle spielt die richtige Technik beim Krafttraining?

Die korrekte Ausführung der Übungen ist entscheidend für ein gelenkschonendes Training. Eine falsche Technik kann zu Fehlbelastungen und Verletzungen führen. Gerade am Anfang kann es sinnvoll sein, sich die Übungen von einem Trainer zeigen zu lassen.

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Anw.geb.: Registriertes homöopath. Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeut. Indikation.

Warnhinweis: Mischg.: Enth. 155 mg Alkohol (Ethanol) pro 10 Tropfen (35 Vol.-%). Tabl.: Enth. Lactose. Creme: Enth. Cetylstearylalkohol. Enthält 1,110 g Alkohol (Ethanol) in 10 g Creme. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden, www.heel.de