Arnikablüten
Alltagsratgeber

Arnika: Wirkung und Wissenswertes rund um den gelben Alpenschatz

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Wenn Sie Glück haben, können Sie sie bei einer Bergwanderung entdecken – und mit ihren dottergelben Blüten fällt sie schnell ins Auge: Arnika. Der Korbblütler überzeugt nicht nur mit seinem strahlenden Aussehen, auch als heimische Heilpflanze wird er schon lange geschätzt. Wofür Arnika angewendet wird und was es sonst noch zum dottergelben Alpenschatz zu wissen gibt.

Arzneipflanze für „Gipfelstürmer“

Engelsblume, Johannisblume oder Wundkraut – die gelb-leuchtende Blume trägt viele Namen. Der wohl weitverbreitetste: Berg-Wohlverleih. Dieser Titel lässt nicht nur erste Rückschlüsse zur Wirkung von Arnika zu, sondern auch zu dem Ort, an dem sie sich am wohlsten fühlt: den Bergen. Wer der Heilpflanze auf die Spur will, muss also hoch hinaus. Oben angekommen, ist sie vor allem auf Wiesen und an Waldrändern zu finden – gut zu erkennen, an den dottergelben Blütenköpfen, die sich gen Sonne strecken. Doch auch wenn die strahlende Blume sich wunderbar als duftendes Mitbringsel macht, ist es besser, einfach nur den Anblick zu genießen, denn: Der Korbblütler steht unter Naturschutz. Für die Weiterverarbeitung der Arnikablüten werden deshalb ausschließlich Pflanzen aus speziellem Feldanbau verwendet.

Traditionsreich und natürlich – Wirkung und Anwendung von Arnika

Gerade im 19. Jahrhundert erfreute sich die Heilpflanze großer Beliebtheit – und unter ihren Anwendern war zu dieser Zeit auch eine echte Berühmtheit: Johann Wolfgang von Goethe. Dem Dichter zufolge sollen einst ganze Pferdekarren voll Arnika in die Apotheken gebracht worden sein. Kein Wunder, denn damals wurde das Arzneikraut für allerlei Beschwerden und Krankheiten eingesetzt – es galt eine Zeit lang sogar als Allheilmittel.

Auch heutzutage wird Berg-Wohlverleih in der Medizin noch in pflanzlichen Arzneimitteln genutzt. Verwendet werden entweder die leuchtend gelben Blüten oder seltener auch die Wurzeln und das Kraut. Die verschiedenen Pflanzenteile enthalten Inhaltsstoffe wie z.B. Flavonoide, Gerbstoffe und Cumarine und auch sogenannte Sesquiterpenlactone – allen voran Helenalin. Das Besondere an diesem Pflanzeninhaltsstoff? Er kann die Bildung von entzündungsauslösenden Substanzen unterdrücken. Aus diesem Grund wird Arnika auch eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Auch mit ihren schmerzhemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften kann die Arzneipflanze punkten. Doch wofür wird Arnika eingesetzt? Hauptsächlich zur äußeren Anwendung bei Sportverletzungen wie Prellungen, Quetschungen, Zerrungen, Verstauchungen oder Muskelkater. Der Korbblütler steht also allen zur Seite, die sich viel und gerne bewegen. Aber auch bei Entzündungen der Mundschleimhaut, des Zahnfleisches oder nach Insektenstichen können Sie auf den natürlichen Wirkstoff

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