Schwimmen: Sanfte Bewegung für gesunde Gelenke

Schwimmen – ein Ganzkörpertraining, aber gelenkschonend. Hier erfahren Sie, warum die richtige Bewegung wichtig für gesunde Gelenke ist und was der Klassiker unter den gelenkschonenden Sportarten wirklich kann.

Frau schwimmt in einem See.
Gesunde Gelenke durch Schwimmen: Im Wasser werden Gelenke geschont.

Egal, ob am See, am Meer oder im Schwimmbad – Bahnen ziehen im kühlen Nass macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund! Keine andere Sportart trainiert den gesamten Bewegungsapparat so umfassend wie das Schwimmen und ist dabei noch gelenkschonend. Es ist ein ideales Ausdauer- und Krafttraining.

Schwimmen: Klassiker für gesunde Gelenke

Unsere Gelenke selbst können nicht trainiert werden. Aber mit gelenkschonendem Sport können sich verkürzte Muskeln ausweiten und verkrampfte Muskulatur kann sich lockern. Dabei werden Gelenke durch die Stärkung der umliegenden Muskulatur sowie der Bänder und Sehnen unterstützt. Schwimmen ist eine gelenkschonende Möglichkeit aktiv zu bleiben – im Wasser wird der Bewegungsapparat ganzheitlich trainiert.

Wir alle kennen es: Im Wasser fühlen wir uns leicht wie eine Feder – dank dem Wasserauftrieb. Unser Körper wird vom Wasser getragen und von seinem Eigengewicht entlastet und wir fühlen uns fast schwerelos. Das gilt auch für unsere Gelenke: Im Wasser verringert sich deren Belastung bei Bewegungen um rund 90 %. Das erklärt, warum Schwimmen der Klassiker unter den gelenkschonenden Sportarten ist.

Trotzdem ist der Wassersport anstrengend. Auch, wenn es uns beim Gleiten durchs Wasser weniger auffällt: Im kühlen Nass müssen wir unser gesamtes Körpergewicht gegen den Wasserwiderstand bewegen – ein guter Weg gleichzeitig Kraft und Ausdauer zu trainieren. Dies kommt den Gelenken zugute und ist eine gute Übung für die Atmung – die Lungenfunktion wird gestärkt.

Was ist der richtige Schwimmstil für mich?

Schwimmen ist nicht gleich Schwimmen. Es gibt verschiedene Schwimmarten mit ihren eigenen Vorteilen – wichtig dabei: die richtige Ausführung. Nicht jeder Schwimmstil ist für alle gleich geeignet oder bereitet jedem die gleiche Freude. Was hat es mit den drei Grundschwimmarten auf sich und was gilt es zu beachten?

Brustschwimmen

Die erste Schwimmart, die wir im Schwimmkurs lernen, ist das Brustschwimmen. Vielleicht auch, weil es schnell zu erlernen ist und eine gute Orientierung erlaubt – der Blick ist nach vorne gerichtet. Wichtig für sportliches Schwimmen in diesem Schwimmstil: Den Kopf während der Schwimmzüge nach dem Einatmen unter Wasser halten und ausatmen. So wird die Halswirbelsäule entlastet. Wenn der Kopf beim Schwimmen dauernd über dem Wasser gehalten wird, entsteht ein Hohlkreuz und die Halswirbel werden stark überstreckt – und das kann zu möglichen Beschwerden führen und den sonst so positiven Effekt auf den Bewegungsapparat verhindern.

Kraulschwimmen

Beim Kraulschwimmen werden Kopf-, Nacken- und Rückenmuskulatur entlastet. Gleichzeitig ist die Beinbewegung besonders schonend für die Gelenke. Deswegen gilt: Bei Beschwerden der Halswirbelsäure, Bandscheibe oder dem Meniskus ­– lieber auf Kraul- oder Rückenschwimmen zurückgreifen. Wer vor allem Kraft und Kondition verbessern will, für den ist diese Schwimmart ein hervorragendes Training.

Rückenschwimmen

Das Rückenschwimmen gilt als der gesündeste Schwimmstil. Denn: Die gerade Wasserlage und die gestreckte Wirbelsäule schonen den Rücken und der gesamte Körper ist entspannt. Bei dieser Schwimmtechnik werden, wie beim Kraulschwimmen, die Kopf-, Nacken- und Rückenmuskulatur entlastet. Wer das Rückenschwimmen für sich entdeckt hat, trainiert nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern auch seine Arme, Schultern und Beine.

Hilfsmittel für Schwimmer

Es gibt viele verschiedene Hilfsmittel für Schwimmer. Ein spezieller Doppel-Schnorchel kann z.B. beim Brust- und Kraulschwimmen behilflich sein. Er vereinfacht den Bewegungsablauf beim Schwimmen: Der Schwimmende wird stets mit Atemluft versorgt, ohne die typische Pendelatmung ausführen zu müssen. Zusätzlich hilft eine Schwimmbrille bei empfindlichen Augen.

Für Schwimm-Neulinge oder ungeübte Schwimmer kann ein Schwimmgürtel helfen, sich am Rückenschwimmen zu probieren. Er unterstützt dabei die richtige Schwimmposition zu halten und bietet zudem optimale Armfreiheit. Wenn das Wasser in den Ohren beim Schwimmen stört, helfen spezielle Ohrstöpsel. Außerdem gibt es zahlreiche digitale Schwimmtrainer in Uhrformat, um den persönlichen Trainingsfortschritt zu tracken. So werden zurückgelegten Bahnen und einzelnen Schwimmzüge automatisch gezählt.

Bei allen Vorteilen des nassen Sportvergnügens: Wasser verdient Respekt. Gerade beim Schwimmen in offenen Gewässern, zumal nicht überall die Wasserrettung vor Ort ist. Deshalb können sogenannte lebensrettende Armbänder oder Schwimmbojen eine sinnvolle Absicherung sein. Auch wenn sie wahrscheinlich niemals gebraucht werden – eine gewisse Absicherung gibt ein gutes Gefühl und erlaubt, sich voll und ganz dem Sport zu widmen. Das Armband stört kaum und wird erst per Knopfdruck aktiviert: Der Ballon innerhalb des Armbands füllt sich dann sofort mit Luft und hilft dem Schwimmenden an der Wasseroberfläche zu bleiben. Schwimmbojen zieht man hinter sich her, sie haben den Vorteil, dass sie nicht erst per Knopfdruck aktiviert werden müssen: Egal, in welcher Situation, eine Schwimmboje ist immer gut sichtbar. Also ab zum nächsten See, rein in die Badeklamotten und ins kühle Nass.

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