Der Mensch in Bewegung

Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens – und das seit Beginn der Menschheit. Nicht ohne Grund ist unsere Anatomie speziell darauf ausgelegt, dass wir gehen, laufen und springen können – unsere Vorfahren waren nämlich darauf angewiesen, sich ihre Nahrung durch Jagen und Sammeln selbst zu besorgen. Heute kommen wir bei der Nahrungsbeschaffung zwar ohne diese Fähigkeiten aus – es reicht der kurze Gang zum Supermarkt um die Ecke. Da stellt sich die Frage: Warum ist Bewegung auch heute noch so wichtig? Und was kann uns dabei helfen, mehr Aktivität in den Alltag zu integrieren?
Ältere Frau und Mann beim Joggen durch den Wald.
Früher wie auch heute: Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens.

Ein perfektes Zusammenspiel von Kopf bis Fuß

In unserem Alltag geschehen viele Bewegungen größtenteils unbewusst – z.B. wenn wir einen Stift halten, die Treppe hoch laufen oder eine Nachricht in unser Handy eintippen. Hinter dem, was scheinbar automatisch abläuft, steckt allerdings weitaus mehr: Ganze 650 Muskeln, die gemeinsam mit unserem Gehirn und dem Rückenmark komplexe motorische Fähigkeiten ermöglichen. Erst durch das perfekte Zusammenspiel zwischen den motorischen Systemen in unserem Körper wird das Zusammenziehen und Anspannen der Muskeln koordiniert – und wir können eine Bewegung ausführen.

Am besten lässt sich der Zusammenhang zwischen Motorik und Bewegung bei Babys und Kleinkindern beobachten: Sie müssen erst lernen, wie man krabbelt, sich aufrichtet, aufsetzt und schließlich läuft. Dass das nicht von heute auf morgen geht, zeigt die Komplexität des Ganzen. Um den Begriff der Motorik weiter einzugrenzen, wird er in fünf Grundfähigkeiten eingeteilt:

Die 5 motorischen Fähigkeiten

  • Ausdauer
    Ausdauer bedeutet, eine bestimmte Leistung für einen längeren Zeitraum ausführen zu können, z.B. Joggen, Schwimmen oder Rad fahren. Durch gezieltes Training kann unsere sogenannte „Ermüdungswiderstandfähigkeit“ gesteigert werden – wir halten im wahrsten Sinne des Wortes länger durch und benötigen weniger Verschnaufpausen.
  • Kraft
    Der Einsatz von Kraft ist nötig, wenn wir einen bestimmten Widerstand überwinden möchten, z.B. einen Ball werfen oder über etwas springen. Aus sportwissenschaftlicher Sicht wird Kraft in drei Bereiche eingeteilt: Sprint-, Wurf- oder Sprungkraft. In jedem Fall wird in unseren Muskeln Spannung erzeugt, um einem Widerstand entgegenzuwirken und die Leistung auszuführen.
  • Schnelligkeit
    Wenn’s sprichwörtlich von 0 auf 100 gehen soll, ist Schnelligkeit gefragt. Sie wird unterschieden in Beschleunigung, Reaktions- und Bewegungsschnelligkeit und kann durch gezieltes Training ausgebaut werden. Im Spitzensport haben sich vor allem Sprinter auf diese motorische Fähigkeit spezialisiert: Sie erreichen auf der Distanz von 100 Metern durchschnittlich bis zu 37 km/h.
  • Beweglichkeit
    Unter Beweglichkeit werden verschiedene Aspekte wie z.B. die individuelle Gelenkigkeit und Dehnbarkeit zusammengefasst. Umso stärker die Beweglichkeit ausgeprägt ist, umso größer ist auch der eigene Bewegungsradius. Im Vergleich zu den anderen motorischen Fähigkeiten kann das allerdings von verschiedenen Faktoren abhängen: z.B. dem Geschlecht, Alter, Tageszeit oder Temperatur.
  • Koordination
    Koordination wird benötigt, um Bewegungsabläufe gleichmäßig und ohne Unterbrechungen ausführen zu können. Ein wesentlicher Teil der Koordination ist den richtigen Rhythmus zu finden, das Gleichgewicht zu halten und die Orientierung nicht zu verlieren.
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Bewegung – aber wie viel?

Grundsätzlich gilt die Empfehlung, z.B. auch durch das Gesundheitsministerium, fünf Mal die Woche für etwa 30 Minuten Sport zu treiben – ideal sind Sportarten mit gleichmäßigen Bewegungsabläufen, die die Ausdauer und das Durchhaltevermögen fördern. Wie viel Bewegung ein Mensch am Tag tatsächlich benötigt, hängt ganz von den eigenen Bedürfnissen und individuellen Grundvoraussetzungen ab: So gibt es z.B. je nach Alter oder Geschlecht Unterschiede beim täglich benötigtem Sportpensum. Eine Rolle spielt auch wie bewegungsintensiv der Job ist: Personen, die beruflich viel laufen, müssen weniger Ausgleich durch Bewegung schaffen als Menschen, die viel und lange sitzen.

Frau joggt durch herbstlichen Park.
Bewegung – aber wie viel? Empfohlen wird fünf Mal die Woche für etwa 30 Minuten Sport zu treiben.

Warum ist Bewegung so wichtig?

Die positiven Aspekte von Bewegung sind vielfältig: Sie hält uns fit, stärkt unser Wohlbefinden und bringt Körper, Geist und Seele in Einklang. Doch das ist noch lange nicht alles. Sportliche Aktivität hat viele weitere Vorzüge:

Allg. Gesundheit

Gesund Leben und Altern – dafür ist ein gewisses Maß an Bewegung notwendig. Es stärkt das Immunsystem und die Funktion unserer Abwehrkräfte. Erkrankungen wie Diabetes oder Störungen des Fettstoffwechsels können durch regelmäßige Sporteinheiten vorgebeugt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt werden.

Gelenke & Muskeln

Wenn wir uns bewegen, werden Skelett, Muskulatur und die inneren Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Fehlt die körperliche Aktivität fällt diese Versorgung weg – die unbenutzten Muskeln schrumpfen. Daher wird z.B. nach Verletzungen so schnell wie möglich mit Krankengymnastik begonnen, um Muskelschwund zu vermeiden.

Psyche

Glücklich durch Bewegung? Da ist tatsächlich etwas dran: Durch körperliche Betätigung werden in unserem Körper verschiedene Hormone ausgeschüttet, darunter auch das „Glückshormon“ Dopamin. Es ist unter anderem für das wohlige Gefühl nach einer gemeisterten Trainingseinheit verantwortlich. Studien zeigen, dass dafür schon eine Sporteinheit ausreicht. Wer länger etwas davon haben möchte, für den gilt: Regelmäßige körperliche Aktivität in den Alltag integrieren.

Gehirn

Sport sorgt dafür, dass unser Gehirn stärker mit Sauerstoff versorgt wird. Die Folge: Wir können uns besser konzentrieren und unsere Denkleistung verbessert sich. Davon profitiert auch unser Erinnerungsvermögen: So bestätigen Studien, dass durch regelmäßige Bewegung das Erinnerungs- und Lernvermögen verbessert werden kann – auch im Alter.

Motivationstipps für mehr Bewegung

Den inneren Schweinhund überwinden? Mit diesen Tipps kein Problem! Wie wär’s z.B. mit einem Schrittzähler auf dem Handy? Das schafft nicht nur einen Überblick über die bereits zurückgelegte Wegstrecke, sondern weckt jeden Tag einen Anreiz, das gesetzte Ziel zu erreichen. Ansonsten gilt: Einfach mal Neues ausprobieren. Nicht jeder Sport liegt jedem gleich gut. Daher darf ruhig ausgetestet werden, was einem am besten gefällt und Freude macht – so ist es auch viel leichter dranzubleiben.

Welche Art von Bewegung brauchen wir?

Mann mit Sportuhr schaut in die Ferne.

1. Alltagsbewegung
Glücklicherweise müssen wir für unsere tägliche Portion Bewegung nicht unbedingt ins Fitness-Studio – wir können vieles einfach in unseren Alltag integrieren. Dafür reicht es schon, statt dem Aufzug die Treppe zu nehmen, oder mal das Auto durch das Fahrrad zu ersetzen.

2. Ausdauertraining
Ausdauersport, wie z.B. Fußball, Schwimmen oder Radfahren, fördert die Herz-Kreislauffunktionen und verbessert den Fettstoffwechsel. Um einen bleibenden Effekt zu erzielen, ist es wichtig eine bestimmte Herzfrequenz zu erreichen – sie sollte nicht zu niedrig liegen, aber auch nicht zu hoch, um Überlastung zu vermeiden. Als guter Richtwert dient das eigene Empfinden – ganz im Sinne: den Körper fordern, aber nicht überfordern.

3. Krafttraining
Durch Krafttraining können gezielt bestimmte Muskelgruppen aufgebaut und gestärkt werden. Dabei sollte in jedem Fall auf die richtige Technik und Übungsausführung geachtet werden – um auch bei höheren Gewichten effektiv und möglichst gelenkschonend zu trainieren.

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