Frau mit Rückenproblemen fasst sich an den Rücken
Beschwerden

Rückenbeschwerden lindern: 7 Mythen im Faktencheck

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Fast jeder hatte sie schon mal: Rückenschmerzen. Doch was tun, wenn‘s im Kreuz zwickt – wärmen oder lieber kühlen? Bewegung oder strikte Bettruhe? Wir haben in unserem Faktencheck einige Tipps bei Rückenproblemen genauer unter die Lupe genommen.

Wenn‘s im Rücken sticht und zieht ist schnelle Hilfe gefragt. Ein Gefühl, das viele kennen. Denn: Nach einer Auswertung des Robert Koch-Instituts sind jedes Jahr 2/3 aller Erwachsenen in Deutschland von Rückenproblemen betroffen. Die gute Nachricht: Beschwerden im Rücken kann man in vielen Fällen vorbeugen oder – wenn es schon dazu gekommen ist – mit einigen hilfreichen Tipps lindern. Wir klären zum Beispiel, ob bei Rückenschmerzen wärmen oder kühlen die passende Wahl ist – und schauen uns weitere Mythen an, die rund um das Thema Rückenprobleme ranken:

1. Mythos: Bettruhe bei Rückenproblemen

Während den Patienten früher Bettruhe verordnet wurde, heißt es heute: Raus aus den Federn. Denn: Bettruhe kann die Muskeln zusätzlich schwächen und die Beschwerden verstärken. Wenn keine ernsthafte Rückenerkrankung vorliegt, gilt daher: Vorsichtig, aber konsequent bewegen, z.B. in Form von gezielter Rückengymnastik, wie  Dehnübungen gegen Rückenbeschwerden. Es gibt jede Menge Rückenübungen, um zuhause verspannte Muskeln zu lockern und den Rücken zu stärken.

2. Mythos: Bei Rückenschmerzen wärmen oder kühlen?

Wärmen oder doch eher kühlen? Das hängt ganz von der Ursache der Rückenschmerzen ab. Bei akuten Entzündungen kann es hilfreich sein, die betroffene Rückenpartie zu kühlen, z.B. mit Gel- oder Eispackungen oder einem gekühlten Kirschkernkissen. Bei chronischen Rückenschmerzen ist hingegen wärmen das Mittel der Wahl, z.B. in Form von Wärmepflastern oder einem warmen Bad. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert und die Muskulatur gelockert. So können sich die Verspannungen lösen und die Beschwerden abklingen.

3. Mythos: Wer sich weniger bewegt, kriegt eher Rückenprobleme

Rückenschmerzen können grundsätzlich jeden treffen: auch Menschen, die sich regelmäßig und intensiv bewegen – das kommt ganz auf die jeweilige Sportart an. Denn: Nicht jeder Sport tut auch dem Rücken gut. Vor allem Sportarten, die schnelle Drehungen und abrupte Bewegungsänderungen erfordern, können das Kreuz stark belasten. Dazu zählen unter anderem Fußball, Skilaufen, Golf oder Tennis. Rückenfreundlicher sind hingegen Sportarten mit gleichmäßigen Bewegungen, z.B. Walken, Fahrradfahren, Rückenschwimmen und gezieltes Rückentraining, etwa eine Extra-Runde Dehnübungen gegen Rückenbeschwerden.

4. Mythos: Eine harte Matratze reduziert Rückenprobleme

Für eine optimale Rückengesundheit kommt es auf den richtigen Härtegrad der Matratze und die persönlichen Bedürfnisse an: Ist die Bettunterlage zu hart, kann sich der Rücken verspannen und die Beschwerden nehmen zu. Auch zu weiche Matratzen können sich negativ auf die Rückengesundheit auswirken: Sie bieten der Muskulatur und den Knochen zu wenig Halt. Am besten eignen sich daher mittelharte Matratzen, die sich der Wirbelsäule flexibel anpassen können. Als Orientierung gilt: Schultern und Becken sollten etwas in die Matratze einsinken können, so dass die Taille sanft anliegt und gestützt wird. Wer bei der Matratzenwahl sicher gehen will, kann sich auch in einem Fachgeschäft beraten lassen, das von der Aktion Gesunder Rücken zertifiziert wurde.

5. Mythos: Langes Sitzen verursacht Rückenbeschwerden

Wer kennt’s nicht: Langes Sitzen ohne den körperlichen Ausgleich nach der Arbeit, kann sich früher oder später auch im Rücken bemerkbar machen. Doch nicht nur langes Sitzen kann auf Dauer zu Rückenbeschwerden führen – auch „falsches“ Sitzen. Achten Sie daher darauf, die Sitzposition am Schreibtisch mehrmals täglich zu wechseln und nicht zu lange in einer Position zu verharren. Dies nennt man „aktives Sitzen“. Das entlastet Muskulatur, Wirbelsäule und somit den gesamten Rücken. Für eine rückenschonende Sitzposition sollte auch die Entfernung von Bildschirm und Tastatur richtig gewählt werden: Ideal sind 50 cm zwischen Bildschirm und Augen.

Tipp: Um Rückenproblemen durch langes Sitzen entgegenzuwirken, eignen sich kleine Dehnübungen gegen Rückenbeschwerden – ideal auch für das Büro. Dazu einfach aufrecht auf die vordere Hälfte des Stuhls setzen und den Oberkörper langsam abwechselnd zur Seite und wieder zur Mitte drehen. Achten Sie darauf, den Oberkörper gerade zu halten und die Übung langsam und kontrolliert für etwa 30 Sekunden durchzuführen.

6. Mythos: Mit dem Alter zieht‘s im Rücken

Rückenschmerzen können unabhängig vom Alter auftreten – auch bei Kindern oder Schwangeren. Bei Letzteren treten die Beschwerden häufig im zweiten Trimester auf. Grund dafür ist unter anderem die Hormonumstellung, durch die der Körper auf die anstehende Geburt vorbereitet wird. Den Gelenken fehlt dann die nötige Festigkeit, was sich schnell im unteren Rücken und der Hüfte bemerkbar machen kann. Aber auch Jugendliche, junge Erwachsene und Kinder können von Rückenproblemen betroffen sein. So haben es inzwischen fünf Prozent aller jungen Erwachsenen „im Rücken“. Die Gründe dafür sind unter anderem zu langes Sitzen, Überlastung durch falsches Heben, Übergewicht und Bewegungsmangel.

7. Mythos: Kälte kann Rückenschmerzen auslösen

Wenn unsere Muskulatur auskühlt, kann sie verspannen und verhärten. Besonders tückisch: Zugluft – sowohl im Winter als auch im Sommer. Sind Nacken oder Rücken diesem Luftstrom für längere Zeit ausgesetzt, macht sich das z.B. als ein steifer Hals oder Nacken bemerkbar. Viel häufiger sind Rückenprobleme jedoch der Hinweis des Körpers, dass wir zu wenig aktiv waren. Das gilt gerade für die Wintermonate, wenn wir für gewöhnlich mehr Zeit drinnen verbringen und weniger Sport treiben – die Muskulatur bleibt passiv und baut ab. Daher gilt: Auch im Winter etwas mehr Bewegung in den Alltag integrieren – z.B. mit einem Spaziergang in der Mittagspause oder einer kleinen Indoor-Trainingseinheit.

Wenn’s im Rücken zwickt:
Natürliche Linderung

Viele greifen bei Rückenbeschwerden zur Schmerztablette. Das muss aber nicht unbedingt sein: Mit Rücken- und Dehnübungen für Zuhause, wie z.B. Yoga oder Pilates, können Sie etwas Gutes für Ihre Rückenmuskulatur tun. Zusätzlich können Salben und Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen unterstützend eingesetzt werden. Ein gezieltes Training wird auch in sogenannten Rückenschulen angeboten, z.B. in Physiopraxen oder Fitnessstudios. Hierzu können Sie sich bei der Aktion Gesunder Rücken nach einem Arzt oder Therapeuten in Ihrer Umgebung erkundigen.

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