Ältere Männer nach dem Fußballspielen in der Umkleidekabine.
Beschwerden

Muskelzerrung, Muskelfaserriss oder Muskelkater: So erkennen Sie die Unterschiede

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Wer Sport treibt und sich viel bewegt, kennt das sicher: Plötzlich zieht es in der Wade oder die Beine fühlen sich tagelang schwer und kraftlos an. Ob dahinter eine Muskelzerrung, ein Muskelfaserriss oder doch nur Muskelkater steckt, zeigen wir Ihnen anhand der typischen Anzeichen und Symptome.

Das gestrige Fußballspiel steckt noch tief in den Knochen – doch die Mühe hat sich gelohnt: Der Gegner konnte in den letzten Minuten mit dem entscheidenden Tor besiegt werden. Seit dem letzten Zusammenstoß mit dem gegnerischen Abwehrspieler mag aber leider das Ziehen in der Wade einfach nicht mehr aufhören. Und dazu fühlen sich die Beine auch noch richtig steif und schwer an. Jetzt ist auf jeden Fall erstmal eine kleine Erholungspause nötig, damit Muskeln und Gelenke ausreichend regenerieren können. Muskelzerrung, ein Muskelfaserriss oder bloß Muskelkater  was genau verbirgt sich hinter dem Ziehen in der Wade?

Muskelzerrung oder Muskelfaserriss? Anzeichen und Symptome

Gerade bei Sportarten mit schnellen Stopps und Richtungswechseln, wie Fußball, Tennis oder Volleyball, sind kleinere Verletzungen der Beinmuskeln keine Seltenheit. Meistens passiert‘s dann, wenn das Spiel in die heiße Endphase kommt oder kurz vor Trainingsschluss. Und das ist kaum verwunderlich, denn wenn die Muskeln bereits einiges an Belastung hinter sich haben und müde werden, steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Verletzungen. Aber auch nasskaltes Schmuddelwetter, zu geringe Dehnfähigkeit der Muskulatur oder alte Wehwehchen erhöhen das Risiko. Ob es sich nun, um eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss handelt, können Sie an folgenden Anzeichen und Symptomen erkennen:

Muskelzerrung: Ein häufiges Übel bei Überlastungen der Muskulatur, aber eine eher leichte Verletzung, die mit etwas Schonzeit problemlos von selbst ausheilt. Bei einer Muskelzerrung werden die kleinsten funktionellen Einheiten des Muskels, die sogenannten Sarkomere, überdehnt bzw. entstehen Schäden an deren Verbindungsproteinen. So eine Zerrung ist von außen meistens nicht sichtbar, macht sich aber durch einen ziehenden Schmerz an der betroffenen Stelle bemerkbar, der bei Bewegung zunimmt. Dehnen kann hier helfen, die Beschwerden zu lindern. Nach etwa vier bis sechs Tagen wird’s deutlich besser und nach etwa zwei Wochen ist der Muskel wieder voll belastbar.

Muskelfaserriss: Deutlich unangenehmer ist ein Muskelfaserriss: plötzlich einsetzende stechende Schmerzen, die oft als nadel- oder messerstichartig beschrieben werden. Die Beschwerden können auch noch im Ruhezustand anhalten und an eine Belastung des betroffenen Muskels ist nicht mehr zu denken. Bis der Muskel wieder fit ist, kann es deutlich länger dauern, nämlich drei Wochen bis mehrere Monate – dann erst ist der Riss vollständig ausgeheilt. Häufige Ursache für einen Muskelfaserriss: eine direkte Gewalteinwirkung von außen, wie es bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Spieler der Fall sein kann.

Muskelkater – harmlose, aber intensive Anpassungsreaktion

Auch wenn es sich manchmal so anfühlt: Anders als bei einer Muskelzerrung oder einem Muskelfaserriss handelt es sich beim Muskelkater nicht um eine akute Verletzung, sondern um eine ganz normale Anpassungsreaktion unseres Bewegungsapparates an intensive Belastungen. Wie genau Muskelkater entsteht, konnte jedoch noch nicht vollständig aufgedeckt werden. Eine der gängigsten Erklärungen: Bei hoher körperlicher Belastung kommt es zu mikroskopisch kleinen Muskelfaserverletzungen, die nach und nach wieder ausheilen. Die typischen Begleiterscheinungen machen sich erst einige Tage später, aber dafür deutlich bemerkbar – und können bis zu einer Woche anhalten. Wer schon mal Muskelkater hatte, kennt das sicher: Alles fühlt sich steif an und jede Bewegung schmerzt. Doch nach ein paar Tagen sind wir wieder voll einsatzfähig und unsere Muskeln haben sogar an Kraft zugelegt. Bei starkem Muskelkater trotzdem am besten eine Trainingspause einlegen, denn sonst steigt das Risiko für Verletzungen wie Muskelzerrungen oder Muskelfaserrisse.

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