Sportliche Frau schenkt sich einen Smoothie ein.
Alltagsratgeber

Detox Diät – was bringt das „Entschlacken“ wirklich?

Lesezeit ca. 2 Min

Detox ist seit Jahren ein Diät-Trend: Ob als Startschuss für eine Ernährungsumstellung oder um den Körper von innen zu reinigen – also zu entschlacken. Wissenschaftliche Belege für sogenannte Schlacken gibt es allerdings keine und unser Körper übernimmt normalerweise auch das Entgiften ganz von selbst. Was ist also dran an Entschlackungsdiäten?

Detox Diäten setzen in der Regel auf Flüssignahrung – seien es Tees, Smoothies oder ggfls. Nahrungsergänzungsmittel – und den Verzicht auf bestimmte Genussmittel, z.B. auch Kaffee. Die Idee dahinter: Neben Gewichtsabnahme sollen auch Schadstoffe aus unserem Körper ausgeschieden werden, die sich auf Grund der modernen Lebensweise nach und nach ablagern – die sogenannten Schlacken.

Detox Diäten sind nicht unumstritten

Während man relativ risikofrei Wetten darauf abschließen kann, bei so einer Ernährungsweise zumindest kurzfristig Gewicht zu verlieren, ist der Punkt Entschlackungsdiät eher umstritten. Die Wissenschaft sieht den Begriff Detox generell kritisch, denn ein gesunder Körper hat eigentlich alles, was es zur Reinigung von innen braucht – namentlich Leber, Darm und Niere. Und bei tatsächlichen akuten Vergiftungen, etwa durch Medikamente, müssen medizinische Maßnahmen ergriffen werden – einleuchtend, kaum jemand wird einen Detox-Smoothie im Falle eines medizinischen Notfalls empfehlen.

Detox, Heilfasten, Entschlackungsdiät – gut ist, was wohl fühlt

Wenn die Entgiftungs-Idee in den Hintergrund rückt und wir uns darauf konzentrieren, was bei einer Detox-Diät getan werden sollte, wird das alles schon einfacher. Was dann übrig bleibt: Eine Form des seit Jahrhunderten bekannten Heilfastens. Darauf schwören viele und gerade wenn Sie solch eine „Entschlackungs“-Diät als Einstieg in eine insgesamt gesündere und bewusstere Ernährung nutzen, können Sie viel für Ihre Gesundheit und Fitness tun – und eventuell verlorene Kilos auch dort lassen, wo Sie sie verloren haben.

Ob nun mit Gemüsebrühe angereichert, mit leckeren Smoothies aufgelockert oder wirklich voll auf Wasser und ungezuckerte Kräutertees konzentriert – wichtig ist erst mal, dass Sie genug trinken. Während einer Fastenkur bedeutet das, mehr als die von der DEG empfohlenen 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Formen von Detox-Diäten gibt es viele, ob Zitronensaft-Diät oder auch Rohkost-Entgiftungs-Diäten (da darf sogar gekaut werden!). Hier sollte auch die Frage mitspielen, was Sie für sich am ehesten für durchführbar halten. Und alle mit Vorerkrankungen oder sonstigen gesundheitlichen Bedenken sollten vor einer Fastenkur zumindest kurz mit ihrem Arzt sprechen.

Ein paar Diät-Tipps für leichteres detoxen

  • Wann am besten mit einer Diät starten?

    Detox-Diäten sind heutzutage natürlich zu jeder Jahreszeit möglich. Aber im Zweifel lässt sich auch gut an Bewährtem festhalten: Die Fastenzeit vor Ostern ist hierzulande eine kulturelle Tradition, sei’s nun religiös motiviert oder einfach, weil um diese Jahreszeit der Wintervorrat zur Neige ging. Viele Menschen sehen Fasten auch heute als eine Art Frühjahrsputz für den Körper, und wenn dabei die Motivation mitspielt, rechtzeitig zur wärmeren Jahreszeit ein Stückchen frischer und fitter auszusehen – warum nicht?

  • Bewegen und entspannen

    Ambitionierter Sport ist nicht ganz das Richtige, wenn wir unser System via Ernährung ein stückweit herunterfahren. Aber maßvolle Bewegung ist absolut empfehlenswert: Wer’s mag, findet die vielleicht in der Gartenarbeit, ein schöner Tipp ist auch das Waldbaden – so verbinden Sie die Bewegung gleich noch mit dem Detox-Diät-Element Entspannung. Beides lässt sich auch super mittels Progressiver Muskelentspannung verbinden und vielleicht hilft dem ein oder anderen ja eine Massage über den reduzierten Speiseplan besser hinweg.

  • Mutmacher

    Detox-Diäten sind leichter als sie sich anhören. Wer’s noch nie versucht hat, ist verständlicherweise skeptisch, aber erfahrene Fasten-Veteranen bestätigen es immer wieder: Der Anfang ist mitunter nicht ohne, aber sind die ersten 1-2 Tage geschafft, läuft es angeblich fast von selbst. Viele berichten dann vom sogenannten Fasten-High: Das Energie-Level steigt, ebenso die Laune und das Maß an Ausgeglichenheit. Also, am besten einfach mal probieren!

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