Purpursonnenhut
Alltagsratgeber

Purpursonnenhut – herrliche Gartenpracht und geschätzte Heilpflanze

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Seine zart purpurfarbigen Blütenblätter sind besonders schön anzusehen – charakteristisch für den Sonnenhut sind jedoch vor allem seine ausgeprägten Blütenköpfe, denen er auch seinen Namen zu verdanken hat. Der Korbblütler hat allerdings nicht nur im Garten etwas zu bieten, sondern auch für unsere Gesundheit.

Von den Prärien Nordamerikas bis in heimische Gärten – der Purpursonnenhut hat es weit gebracht. Das verdankt er wahrscheinlich nicht nur seinem Aussehen, auch mit seiner ausdauernden und unkomplizierten „Art“ kann er punkten. So können selbst Hobbygärtner, bei denen der grüne Daumen eher nur blass schimmert, die purpurfarbige Blütenpracht von Juli bis September genießen. Auch Insekten erfreuen sich an dem Korbblütler – seine Blütenköpfe zählen nicht nur zu den Lieblingsplätzen von Bienen und Schmetterlingen, ihr „hutartiges“ Aussehen ist auch für den deutschen Namen des Purpursonnenhuts verantwortlich. „Echinacea“ – also sein lateinischer Name – hat die violettblühende Pflanze der stacheligen Textur ihren Blütenböden zu verdanken. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen von „echinos“ ab, was so viel wie „Igel“ oder „igelartig“ bedeutet.

Purpursonnenhut: Die Allheilpflanze der indigenen Bevölkerung

Schon lange bevor Botaniker und Gärtner in Europa von der Pracht des Korbblütlers erfuhren, war die indigene Bevölkerung Nordamerikas von der purpurfarbigen Blume begeistert. Für sie kam es allerdings hauptsächlich auf die inneren Werte des Purpursonnenhuts an: Egal ob Erkältungen, Zahnschmerzen oder Schlangenbisse – die Ureinwohner schworen bei nahezu allem auf die Wirkung der Pflanze. Von Stamm zu Stamm wurde das Wissen über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des Purpursonnenhuts weitergegeben, sodass er bald den Ruf einer Allheilpflanze unter den indigenen Völkern erlangte.

Auch in die moderne Medizin hat es der Purpursonnenhut geschafft – er wird als traditionelles pflanzliches Arzneimittel genutzt. Sowohl die Wurzel als auch das Kraut kommen dabei zum Einsatz. Vor allem bei Erkältungen soll die Heilpflanze glänzen: In Laborversuchen bekämpfte sie Viren, Pilze und Bakterien – und zeigt sogar immunmodulatorische Eigenschaften. Was das genau heißt? Echinacea soll das Immunsystem regulieren und Immunzellen anregen. Allerdings konnten Forscher die positiven Effekte aus den Laborversuchen bislang nicht auf den Menschen übertragen. Es ist also noch nicht abschließend geklärt, wie sich der Purpursonnenhut auf unser Immunsystem auswirkt. Auch antientzündliche Eigenschaften soll die Heilpflanze aufweisen, weshalb sie auch bei äußerlichen Beschwerden geschätzt wird.

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